Reiseberichte

Reiseberichte

 Die vielfältigen Aktivitäten für und in Satonévri machen immer wieder Projektreisen in das bettelarme Land südlich der Sahara notwendig. Die Fahrten stellen für die Teilnehmer extreme Belastungen auf physischer, psychischer und emotionaler Ebene dar. Unzählige Gespräche sind für die Kreation, die Planung, die Durchführung und die Kontrolle der Projekte notwendig. Trotz aller Widrigkeiten finden sich immer wieder Gelegenheiten für einen intensiven Austausch mit der einheimischen Bevölkerung.

Das Leben in einem afrikanischen Dorf lässt sich mit nichts vergleichen, was wir in den entwickelten Industrieländern vorfinden. Jede Fahrt nach Afrika ist für die Teilnehmer Abenteuer pur. Um interessierten Person zumindest ansatzweise einen Eindruck von dem  Leben in dem afrikanischen Dorf zu vermitteln, haben die folgenden Autoren ihre ganz persönlichen Eindrücke, Begegnungen, Wünsche und Ängste  bei den Fahrten niedergeschrieben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der Reiseberichte

 

 

Beeindruckende Erlebnisse

MarionIm Januar 2010 war Marion Hippler mit einer Reisegruppe in Burkina Faso unterwegs. Dabei entstand ein bewegendes und spannendes Reisetagebuch. Der sehr detaillierte und persönliche Bericht ist sehr informativ und gibt die vielen emotionalen Momente wieder, die jeder Reiseteilnehmer durchlebt hat. 

Prädikat: "Absolut lesenswert".

Reisetagebuch von Marion Hippler

Weitere Infos zu einer außergewöhnlichen Reise

Reisebericht von Gaby Weik / Januar 2007

p1100146.jpgWas willst du denn da? Warum willst di dir das antun? Das ist doch gefährlich! 

Doch mich hat die Neugierde gepackt die Städtepartnerschaft und die Arbeit von Focus

hautnah mitzuerleben. Vor allem aber waren es die begeisterten Erzählungen von Klaus und Helga

über ihre Reisen nach Burkina.

Mein Entschluss steht fest: da fahr ich mit!

Jetzt ist es also soweit. Es geht los.

 

Reisebericht von Sigrid Haas / Januar 2007

Delegationsreise von Focus und ACSA Rovigo / Italien nach Satonévri  Burkina Faso / Afrika vom 02. – 13.01.2007  

111.preview.jpgIch wurde gebeten, ein paar Worte über meine Eindrücke meiner ersten Delegationsreise nach Burkina Faso zu schreiben. So einfach ist das jedoch nicht! 

Eine Woche nachdem wir nun wieder in Deutschland, Viernheim angekommen sind, bin ich immer noch voll von Eindrücken, Impressionen und Bildern einer unvergesslichen Reise.  

Einer Reise, die sich zwischen Lachen und Weinen bewegte.

Reisebericht von Helga Winkenbach / Januar 2007

08-01-2007aEndlich im Flieger! Eigentlich ist es für mich recht ungewöhnlich, so spät mit meinen Aufzeichnungen zu beginnen. Aber die letzten Wochen, ja sogar Monate waren ausgefüllt mit Aktionen und den Vorbereitungen zu dieser Reise, sodass ich es einfach nicht früher geschafft habe.

Vor zwei Wochen war ich zu Weihnachtseinkäufen in Mannheim. In einer Buchhandlung schmökerte ich in einem Bildband über Afrika und stieß auf folgendes Zitat von Paul Theraux: „Du gehst in die Fremde und kehrst als ein anderer zurück, und du wirst niemals wieder ganz zu Hause sein“. Mit ähnlichen Worten habe ich mein viertes Reisetagebuch beendet. Und jetzt gehe ich wieder in diese Fremde, die mir aber schon so vertraut ist.

Reisebericht von Lucia Hiller / März 2006

Satonevri:

Bei Satonévri handelt es sich um ein künstliches Gebilde von drei Dörfern, nämlich Sadouin, Tonon und Nevri.

Teilnehmer:

Klaus Hofmann, Helga Winkenbach, Angela Hiller, Lucia Hiller und aus Rovigo Daniela Felc und Pier Giuseppe (Beppo) Romagniolo

Reisebericht von Helga Winkenbach / März 2006

 

23_02_06.JPGMit vielen guten Reisewünschen im Gepäck geht es wieder los. Manfred meint heute Morgen: „Ist das nun mehr Urlaub oder mehr Abenteuer für dich?“ Natürlich ist immer ein Stück Abenteuer dabei, da man nie genau weiß, was einen so erwartet. Aber Urlaub? Klar, ich bin weg vom Alltag, bin in der Sonne, treffe viele Bekannte und Freunde wieder. Die Arbeit, die uns vor Ort erwartet, kann zu Hause kaum jemand ermessen. Als ich das Programm zum ersten Mal gesehen habe, war mir ganz anders geworden. Für einen Moment hätte ich die Reise am liebsten abgesagt. Da ist ja gar kein Freiraum drin!

Reisebericht von Helga Winkenbach / November 2005

17_11_05.jpgJa, jetzt steht sie schon wieder kurz vor der Tür: meine dritte Reise nach Burkina. Ganz unverhofft eigentlich, aber irgendwie hat sich in den letzten Wochen alles so ergeben.

In Névri soll ein Wasserrückhaltebecken gebaut werden und da unser Vorsitzender Klaus Hofmann kaum französisch spricht, aber hierbei die Projektleitung innehat, bin ich  irgendwie dazugerutscht. Natürlich habe ich mich anfangs gefragt, ob ich das schaffen werde. Da sind nämlich zwei Dinge für mich zu bewältigen: zum einen die Technik, die mich noch nie sonderlich interessiert hat und zum anderen die ganzen Fachausdrücke, die ich nicht mal in Deutsch kenne, jetzt auf Französisch intus zu haben. Nach Rücksprache mit meinem Mann habe ich zugesagt. Und dann haben wir Pläne studiert, mit Manfred habe ich Hochwasserrückhaltebecken der Umgebung besichtigt (wo ist der Überlauf / was ist ein Gabion/ ….).

 

Reisebericht von Helga Winkenbach / Februar 2005

 Bald geht es los, meine zweite Reise nach Afrika steht vor der Tür.

Vieles geht mir durch den Kopf: Ob ich nicht besser zu Hause bleiben soll, ob es mich wieder so gefangen nehmen wird wie im letzten Jahr? Natürlich wird es dieses Mal ganz anders werden, das ist klar. Ob ich wieder so hellauf begeistert zurückkommen werde wie vor einem Jahr? Ich kann es mir kaum vorstellen, aber jetzt kann ich keinen Rückzieher mehr machen, in ein paar Tagen geht es los.

Im Tagebuch vom letzten Jahr steht: „ Ob ich wieder hinfahre? Ich glaube schon, es warten noch Gespräche, die nicht stattgefunden haben, weil der Mut gefehlt hat, die Zeit zu ausgefüllt und alles so neu war.“  Ob ich die Möglichkeit dazu in diesem Jahr haben werde?

Im Vorfeld habe ich persönliche Wünsche geäußert, ich möchte einen ganzen Tag in der Schule verbringen, außerdem einen Tag mit einer Frau, um deren Arbeitsalltag etwas kennen zu lernen. Darauf freue ich mich schon. Natürlich freue ich mich auch darauf, bekannte Gesichter und Freunde wieder zu sehen, abtauchen zu können, den ganzen westlichen Alltag hinter mir zu lassen. Aber auch auf die warmen Temperaturen freue ich mich.

Reisebericht von Helga Winkenbach Dez 2003 / Januar 2004

Um 5.00 Uhr klingelt der Wecker, habe die Nacht nur ganz wenig geschlafen. Jetzt geht das

Abenteuer wirklich los, Vorfreude und Anspannung sind in den letzten Tagen immer weiter gewachsen. Viele liebe Menschen haben mir eine gute Reise gewünscht, möge ich gesund bleiben, spannende Tage erleben, den Kontakt zu den Menschen finden...

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