Bildung

Berufsausbildungszentrum im Bau

Landwirtschaft und Viehzucht auf dem Stundenplan

CIMG2056.JPGSeit 1. Juli 2011 ist die Baustelle für das neue Berufsausbildungszentrum in der Kreisstadt Silly eingerichtet. Nach und nach sollen Schulräume, Unterkünfte für Schüler und Lehrer, Stallungen, Verwaltungsgebäude, Brunnen und Wasserturm erstellt werden. Es ist geplant im März mit dem Ausbildungsbetrieb zu beginnen. Aufgenommen werden weibliche und männliche Jugendliche mit abgeschlossener sechsjähriger Grundschulbildung. Ausgebildet werden die jungen Menschen vorerst in den Bereichen Landwirtschaft und Viehzucht. Die Ausbildung zielt darauf ab, die traditionelle Landwirtschaftsmethoden durch geeignete Maßnahmen zu optimieren, wie z. B. durch Tropfbewässerung, moderne Fruchtfolgen, geeignete Kombinationen von Pflanzen, Auswahl wiederstandsfähiger Tierrassen etc. Im Gegensatz zu den staatlichen Ausbildungsgängen, die fast nur theoretisch angelegt sind, soll bei diesem Berufsausbildungszentrum die Praxis im Vordergrund stehen. In Folge der effektiveren Landwirtschaft gelingt es den Auszubildenden, Überschüsse zu erwirtschaften. Dadurch soll verhindert werden, dass sie ihre angestammte Heimat verlassen und ihr Glück in den großen Städten suchen. Fotos

Mit 10 EUR pro Monat sichern Sie einen Ausbildungsplatz für einen Jugendlichen

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, besteht die Möglichkeit, eine oder mehrere Patenschaften für je 10 EUR pro Monat zu übernehmen. Das dazu notwendige Formular finden Sie hier: Flyer Vorderseite und Rückseite.

Bildungsaktivitäten von FOCUS e. V.

FOCUS e. V. ist im Bereich Bildung in vielerlei Hinsicht aktiv:

Ausbau der Grundschule, Abildungufbau eines Patenschaftssystems für Schüler der Grundschule und der weiterführenden Schulen, Angebote für die Erwachsenenbildung, handwerkliche Ausbildung.

In Satonévri gibt es drei Schulen, der Bau von zwei Schulen wurde von den Vereinen FOCUS/ACSA finanziert. Im Ortsteil Tonon gibt es eine vom Staat gebaute Schule. Die Schüler aller drei Schulen werden von FOCUS e. V. unterstützt.

 

Pläne für Berufs-Ausbildungszentrum werden konkreter

WorkshopIn mehreren Workshops haben die Vorstandsmitglieder des Vereins FOCUS e. V. und des Partnervereins ACSA aus Rovigo in Italien zusammen mit interessierten Mitgliedern und Paten ein Konzept für ein Berufsausbildungszentrum in der Region bei Satonévri erarbeitet. Aufgeteilt in Arbeitsgruppen wurden die wesentlichen Ziele des Projekts endgültig definiert und dadurch die Basis für die Beantragung von Fördergeldern für das Großprojekt gelegt. Es haben sich bereits Förderer gefunden, die zumindest einen Teil der laufenden Kosten für die nächsten 5 Jahre übernehmen werden, bis das Zentrum aus dem Gröbsten raus ist. Als Träger des Zentrums ist die Diozöse Koudougou unter der Verantwortung von Abbé Hubert vorgesehen.

Fotos

 

10 EUR im Monat sichern einen Ausbildungsplatz für einen Jugendlichen

Unterstützen Sie unser Projekt: Flyer Berufsbildungszentrum Vorderseite und Rückseite

Ministerium gibt Geld für Schule

 Im Jahr 2008 wurde in Névri eine neue Schule eingeweiht. FOCUS e. V. erhielt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit einen Zuschuss von 37.500 EUR. Lesen Sie dazu den Artikel des Südhessen Morgen vom 23.02.2008

 

Bericht zum Schuljahresende

Sadouin, 31.07.2006

Die im Schuljahr 2005/2006 an der Schule Sadouin durchgeführten Aktivitäten waren beträchtlich.

Schulbesuch 2005

 Zur Zeit gibt es in Sadouin 3 Schulklassen: ein 2., ein 3. und ein 5.Schuljahr. Eine erste Klasse wurde im Herbst neu gebildet, der vom Staat zugesicherte Lehrer ist aber noch nicht gekommen. Diese Schüler kommen trotzdem zur Schule, verbringen den Tag auf dem Schulhof, manchmal gibt es kleinere Aufgaben von den anderen Lehrern. Insgesamt besuchen 240 Kinder diese Schule. In Névri gibt es momentan ein zweites Schuljahr mit 70 Schülern. Der Direktor rechnet mit ca. 60 Neuzugängen; zum Sommer hofft er auf einen zusätzlichen Lehrer. Der Schulunterricht beginnt am Morgen gegen 8.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr.

Mir ist es während meines diesjährigen Aufenthaltes möglich in allen Schulklassen zu hospitieren, insgesamt verbrachte ich 1,5 Tage in der Schule, hierbei kann ich ganz verschiedene Einblicke gewinnen. Ich kann feststellen, wie schwer es den Kindern fällt, zur Schule zu kommen und vom ersten Moment an nur noch mit der französischen Sprache konfrontiert zu werden. Man muss sich vorstellen, die Kinder kommen von ihrer Großfamilie, sprechen ihre "Stammessprache". Kaum jemand der Erwachsenen kann französisch, es gibt also keine Möglichkeit sich daheim in der französischen Sprache auszutauschen, sie zu üben. Die Kinder waren bisher viel sich selbst überlassen. Es gibt keine vorschulischen Angebote, also auch hier keine Möglichkeit, sich ins Französische hineinzuhören. 

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